Friedel und Co. hatten einen schweren Stand in Quedlinburg, aka Aschersleben II. // Foto: Wolfgang Hölzer

Friedel und Co. hatten einen schweren Stand in Quedlinburg, aka Aschersleben II. // Foto: Wolfgang Hölzer

(tsc) Klar, die Catering-Abteilung freut sich: Spiel drei am kommenden Sonnabend im Philan-Dome. Es dürfte voll werden. Auf den Sitzplätzen und im Bowukocher. Aber eben auch nervenaufreibend, denn nach dem 57:72-Tiefschlag am Samstagabend in der Quedlinburger Bodelandhalle stehen nun auch wir mit einem Bein vor dem Ausscheiden. Warum eigentlich? Weil diesmal einfach zu viel nicht passte. Zunächst einmal muss man sagen: Die Rangelkatzen (aka Tigers II) boten einen guten Auftritt, brachten aber am Ende nur einen Punkt mehr auf das Scoreboard als in Spiel 1. Unsere Bilanz dagegen im Vergleich zur Vorwoche: minus 36. Das macht es dann schon recht schwierig, ein Spiel zu gewinnen. Personell fehlten Aleks und Dorde und dazu noch ein anderes Detail ohne Trikot: eine vernünftige Wurfquote. Auf Tigers-Seite verkaufte man das als knüppelharte Defense, doch das erklärt nicht die reihenweise vergebenen Korbleger, Airball-Dreier, unzählige weggeschmissene Bälle und elf liegen gelassene Freiwürfe. In den gesamten vierzig Minuten waren zu wenig Struktur und viel zu viel Unruhe auf dem Feld spürbar. Die Jungs in Grau erwischten ebenfalls keinen besonders guten Tag, was irgendwann an den Nerven beider Mannschaften zerrte. Coach Zillibiller durfte ab dem dritten Viertel ganz von draußen zusehen, unser Führungspersonal war ebenfalls nicht weit davon entfernt. Aschersleben – oder wie man in der Region sagt: Quedlinburg – hatte immer die Führung, mal waren es vier, fünf Zähler, dann wieder zehn. Es schien immer, wir seien auf Schlagweite dran (35:31 zur Pause, sieben hinten fünf Minuten vor Schluss), allein der Punch, der dann hätte kommen müssen, blieb aus.  Im Kampf um den ersten Play-off Sieg der Vereinsgeschichte boten das Ascherslebener/Quedlinburger/Guthsmuthser Team und die voll gepackte Tribüne viel Kampf an, der sich am Ende zurecht auszahlte. Und wir? Die Summe der vielen kleinen Fehler ergibt manchmal einen dicken großen. Ihr Name: Niederlage. Also noch mal von vorn, alles wieder auf Null. Winner game three goes Finals, Loser goes Home. Samstag, 16 Uhr, Philan-Dome. Genug Bocki steht bereit.

BCA-Personal
Rami (10, einziger Dreier des Tages), Daniel (4, ging wenig), Stefan (12, Zielschiebe der Tigers-Defense, hatte es schwer), Martin (17, der Foulbesorger) , Bruckscher (10, erst hatte er kein Wurfglück, dann kam Wurfpech hinzu), Lutz-Rainer (2, er ist 16), Dave (DNP), Friedel (1, alle auf ihn!), Robert (1, wichtige Minuten, wieder mal)

Zahlenkram
Viertel: 20:15 / 15:16 / 20:14 / 17:12
Fouls:
ASL 29 / BCA 22
Dreier: ASL 5 / BCA 1
Schiedsrichter: Sebastian Tollas & Hannes Schöbel (Schwierige Linie für ein Play-off Spiel)
Statistik des Tages: 2 Euro für ne leckere Auswärtsbocki! Verbucht unter Play-off Zuschlag.

Das sagen die anderen
Spielbericht Mitteldeutsche Zeitung Dessau
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